#1

Die Zwölf Auen

in Das Archiv des Tylon von Alkalsa - Länder 04.04.2015 20:06
von Sven Ohlendorf • 157 Beiträge

Hier wollen wir "Die Zwölf Auen" näher betrachten und schreiben über die Besonderheiten dieses Landes.

OT-Info: Da 1999 alles mit der "Elfen-Au" seinen Anfang nahm und sich daraus "Die Zwölf Auen" entwickelten, ist dieses Land als Ursprung zu betrachten. In der Chronik ist vermerkt dass sich "Die Zwölf Auen", nach dem großen Beben von 743, aus Nord-Alkalsa abspalteten und autonom wurden. Durch den Großen Spalt ist das Land zu großen Teilen dem Zugriff Amerion's entzogen. Es muss also klar getrennt werden zwischen IT- und OT-Anfang des Landes. "Die Zwölf Auen" stellen irgendwie auch einen realen Anker Solonia's dar, denn viele Orte der Göttinger Umgebung finden sich hier wieder. Real betrachtet ist es das Land von Plesse-Burg (Norden) bis Groß- und Klein Schneen (Süden); der Gemeinde Gleichen (Osten) bis hinter Rosdorf (Westen). Göttingen selbst wurde früher zwar "Gutingi" genannt, zugunsten der Verteilung auf zwölf Bereiche allerdings einfach im See der Ross-Au versenkt. Somit bildet die Plesse-Burg das Zentrum der Macht.


Einige Begebenheiten:

- 743: Großes Beben und Entstehung des Großen Spaltes. Nord Alkalsa spaltet sich ab und wird langsam zu den heutigen Auen-Ländern.
- 920: Nivenjon aus der Königs-Au wird zum ersten Auen-König ernannt.
- 942: Die Befestigung aus dem Blutkrieg wird zur Königsburg ausgebaut.
- 957: Risol der Schwarze sucht, unter anderem, die Auen-Länder heim.
- 961: Nivenjon's Sohn, Therion, wird neuer Auen-König.
- 965: Der Ritter Savenius Ohlenburg wird zum Baron der Elfen-Au.
- 978: Kronprinz Vailon wird geboren.
- 995: Der serilische Krieg erreicht auch "Die Zwölf Auen".
- 997: König Therion verschwindet in den Kriegswirren.
- 999: Die "Alten" entschließen sich wider Seril zu helfen.
- 1000: Von elf Auen-Herren leben nur noch vier. Es beginnt der Wiederaufbau.
- 1002: Die Handelsbeziehungen mit der Elfenküste werden wieder aufgenommen.
- 1006: Die magische Heilung des Landes zeigt endlich Wirkung. Die "Tote Erde" zieht sich langsam zurück.
- 1007: Die "Alten" fallen einem "ewigen Schlaf" anheim. Die Gründe dafür sind unbekannt.
- 1008: Beginn der Königsversammlung, um einen neuen Auen-König einzusetzen. Markgraf Gernot wird schließlich gekrönt.
- 1009: Diplomatische Beziehungen mit Amerion führen zu einem Treffen mit der Dogeressa.

Karte der 12 Auen

Nähere Beschreibung der einzelnen Auen:

Die Elfen-Au:

Das Land an sich: Die Elfen-Au war einst ein Teil des Landes der "Alten" und beherbergte eines der Portale in ihre Globulen. Überall im Land gibt es magische Stätten, die jedoch in der Wildnis verborgen liegen. Die Menschen siedeln in nur wenigen Dörfern, wovon Diemarden den Wohnsitz des Barons bildet. Die Elfen-Au gilt als ruhig und gediegen. Gefährliche Tiere treiben sich hier nur selten herum. Dem magischen Potenzial des Landes und der Umsicht des Barons ist es zu verdanken, dass die Natur voll erblühen kann. Die gelegentliche Sichtung eines Drachen sieht man hier gelassen, wie es eben dem Gemüt der Elfen-Au' er entspricht. Nach dem Jahr 1000 liegt zwar auch diese Au relativ brach, doch kann sich die Natur gut erholen und bald einen großen Anteil an der Versorgung der gesamten Auen-Länder erbringen. Die "Alten" haben sich in eines der dichten Waldgebiete zurückgezogen, wo sie sich nun zu ihrem unerklärlichen Schlaf betten.

Der Baron: Wie viele andere Auen ist die Elfen-Au lange Zeit nicht offiziell regiert, sondern nur verwaltet worden. Erst 965 macht sich der Ritter Savenius Ohlenburg vor dem König verdient und erhält daraufhin die Elfen-Au zum Lehen. Fortan wird der 942 geborene Ritter als "Savenius Baron von Diemarden, Herr der Elfen-Au" tituliert. Da es sich um einen verliehenen und nicht geerbeten Titel handelt, wird auch "Savenius van Ohlendburg" gesagt. Das "van", anders als das "von", bezeichnet (in den Zwölf Auen) die nicht erbliche Erlangung eines Edlentitels. Daher wird auch nicht von "Hochwohlgeboren" gesprochen. Der Baron selbst legt nicht sonderlich viel Wert auf derlei Formalitäten, auch wenn ihm Respekt und Ehre viel bedeuten. Für ihn zählen die Taten seines Gegenübers mehr als jeder Titel. Der einzige Sohn des Baron, Vendrion, ist zur Hälfte elfischer Abstammung. Über seine Mutter ist kaum etwas bekannt. Es wird vermutet dass sie in den Wäldern der Elfenküste lebt. Generell hat sich der Baron schon immer als großer Freund der Elfen und magischer Wesen gezeigt, was ihm oft genug Feindschaften einbrachte. Der Baron ist mittlerweile (1008) 66 Sommer alt und es wird erwartet dass er bald seine Nachfolge regelt.

Kiacor: Der weibliche Taschendrache lebt in den Wäldern der Elfen-Au und ist immer wieder in der Nähe des Barons gesichtet worden. Gegenseitig verdanken sie sich das Leben, worüber beide jedoch meist schweigen. Da es Kiacor nicht mit großen Gefahren aufnehmen kann, ist auch ihr Hort vergleichbar klein. Dennoch ist sie magisch potent und weiß sich gegen vorwitzige "Helden" zu wehren. Wer sich einmal in den Wäldern der Elfen-Au verirrt und einer körperlosen Stimme gewahr wird, soll eine Münze in den Wald werfen. Bisher hat jeder der so verfuhr auch bald wieder den Weg an den Waldrand gefunden. Oder "Menschenartige" schmecken einfach nicht. Wer weiß...

Nach dem Jahr 1008: Obwohl der neue König Baron Savenius im Amt bestätigte, ernannte dieser bald einen Nachfolger. So wird der Elf Nuriel neuer Baron sein, dem derzeit noch der langjährige Baron zur Seite steht.

Weitere Auen-Beschreibungen folgen für:
- Schatten-Au
- Stein-/Burg-Au
- Kron-/Königs-Au
- Wald-Au
- Ork-Au
- Feld-Au


zuletzt bearbeitet 24.04.2016 10:46 | nach oben springen

#2

RE: Die Zwölf Auen

in Das Archiv des Tylon von Alkalsa - Länder 18.04.2015 12:35
von Sven Ohlendorf • 157 Beiträge

Die Eis-Au:

Das Land an sich: Die Eis-Au hieß einst "Au der Magie", wurde allerdings vor Jahrzehnten umbenannt. Dazu kam es nachdem ein elementares Ritual spektakulär fehlgeschlagen war und die Hälfte der Au in eine permanente Eislandschaft verwandelte. Zwar ist das Klima generell als mild anzusehen, doch das magische Eisphänomen schmilzt dadurch nicht. Immer wieder kommt es zu spontanen Schneestürmen und dem Erscheinen von Elementaren des Wassers, der Luft und einer Verschmelzung der beiden erstgenannten. Generell beherbergt die Eis-Au mehrere Stätten der Schule der Magie. Viele Magier Solonia's haben sich hier ausbilden lassen und die Lehreinrichtungen genießen einen guten Ruf. Besonders hervorzuheben ist die "Prismatische Brücke", die sich wie ein Regenbogen über den "Großen Spalt" spannte und die einzige sichere Verbindung gen Süden darstellte. Um einer Invasion Seril's aus dem Süden zuvorzukommen, wurde die Brücke um 995 zerstört. Bisherigen Forderungen seitens Amerion, die Brücke wiederaufzubauen wurde nicht nachgegeben. Zu sehr fürchtet man sich in der Eis-Au vor einer Übernahme durch den Stadtstaat.

Der Markgraf: Gernot Markgraf von Schneen wird oft auch inoffiziell als Magiergraf tituliert. Unüblicherweise ist er als Meister der Magie zum Auen-Herren ernannt worden, was sicherlich seinem Bruder (dem ehemaligen Auen-König Therion von ehemals Schneen) geschuldet ist. Markgraf Gernot ist sehr auf Etikette bedacht und sieht sich, seit sein älterer Bruder verschwunden/verstorben ist, als der rechtmäßige Nachfolger durch das Recht des Blutes. Bisher konnte er nur den Landvogt der Ross-Au von sich überzeugen und scheiterte am Veto der Elfen- und Schatten-Au. Allerdings weiß der Erzmagier das Recht der Zwölf Auen auf seiner Seite und wartet geduldig auf den Ablauf der festgeschriebenen zwölf Trauerjahre. Ein unehrenhafter Schachzug wider seine Gegner kommt für den stets kalkulierenden Markgraf nicht in Frage. Seine schlechte Meinung zu Amerion tut er gern offen kund und hat auch in Zukunft nicht vor die "Prismatische Brücke" wieder aufzubauen. Der Markgraf ist mit beinahe fünfzig Sommern ein erfahrener Mann dem viele Aussenstehende zutrauen das Amt des Auen-Königs auszufüllen. Einzig sein Starrsinn gegenüber anderen Ländern könnte ihm im Weg stehen.

Die "Zotteligen": Tief im Eisgebiet leben schon seit langer Zeit Orks, die durch die magische Natur des Landes gänzlich weiße Körper bekommen haben. Vermutlich sind sie ein Überbleibsel der Ork-Au, da alle anderen Orks sich schon vor langer Zeit gen Osten aufmachten. Sie stellen generell keine Bedrohung dar und wollen einfach nur in Ruhe gelassen werden. Daher gilt in diesem Gebiet auch ein "Interdictum" des Markgrafen. Dennoch kommt es ab und an vor dass ein junger "Zotteliger" sich an die Randgebiete des ewigen Eises traut und dort kurzzeitig auf Menschen trifft.

Nach dem Jahr 1008: Neuer Verwalter ist Darkesh Markgraf von Eis-Au. Das Amt der Spektabilität der magischen Schulen ist an Erzmagister Trullock Rosso übergegangen. Mittlerweile beginnen die Vorbereitungen die "Prismatische Brücke" wieder aufzubauen.


zuletzt bearbeitet 05.02.2016 20:21 | nach oben springen

#3

RE: Die Zwölf Auen

in Das Archiv des Tylon von Alkalsa - Länder 08.05.2015 13:03
von Sven Ohlendorf • 157 Beiträge

Die Schwert-Au:

Das Land an sich: Die hügelige Landschaft der Schwert-Au wurde lange Zeit von Zwergen aus Ylos bewohnt. Unter Bingenfürst Trunkbart wurden offizielle Schürfrechte ausgehandelt und vielerlei Erze, auch nach außerhalb, verkauft. Die magischen Erzeugnisse der Licht-Au verdanken ihre Basis meist den zutage geförderten Schätzen der Schwert-Au. Florierte einst der Handel, ist die Au heute ein Schatten ihrer selbst. In den verlassenen Stollen und Gruben haben sich Unwesen eingenistet, die das Umland heimsuchen. Einzig die Gegend um Weissenborn ist als sicher zu betrachten. Ihren Namen verdankt die Au einem magischen Schwet aus Schwarzstahl, das als Relikt der Blutkriege in einer Ruine steckte. Prinz Vailon zog die Klinge heraus und weckte damit das darin schlummernde Wandelwesen. Erst die Vernichtung von sowohl Prinz, wie auch Schwert konnten den düsteren Schatten lichten. Es mag der Tag kommen, da die Au einen nun passenderen Namen erhält.

Der Bingenfürst: Der Halbzwerg Trunkbart kam vor Jahrzehnten aus dem Tonos-Gebirge, da er außerhalb des reinblütigen Erbrechts stand. Er und ein paar andere Ausgestoßene erschufen sich eine Existenz, die den Auen viel Gutes einbrachte. Seine größte Errungenschaft ist die Miterschaffung der "Lichtsteine" (siehe "Licht-Au"). Trunkbart hat die serilischen Kriege zwar überlebt, doch seinen Eid den Auen gegenüber gebrochen. Er floh und ward seitdem nicht wiedergesehen. Die Ehre eines Auen-Herren ist ihm somit versagt.

Verborgene Schätze: In zahlreichen Ruinen der Blutkriege und den Tiefen der Minen werden Kammern voll Edelmetallen und Gemmen vermutet. Nicht wenige Glücksritter haben heimlich ihr Glück versucht und kehrten niemals zurück. Unter all den geflüsterten Schätzen ist der "Sonnenstein" wahrscheinlich der begehrteste. Es soll sich um einen Edelstein von enormer Größe und Leuchtkraft handeln, von dem sich vor allem die Magier der "Eis-Au" großes, magisches Potenzial erhoffen.

Kaer Iwhaell: Mit dem Beginn des Jahres 1009 sind mehrere Recken und Gefährten der sogenannten "Greifenschule" in die Ruinen der einstigen Treuburg gezogen. Der oberste Lehrmeister Valerian taufte die neu gegründete Lehreinrichtung auf den Namen "Kaer Iwhaell", was soviel heißen soll wie "Greifenburg".


zuletzt bearbeitet 05.02.2016 20:09 | nach oben springen

#4

RE: Die Zwölf Auen

in Das Archiv des Tylon von Alkalsa - Länder 04.06.2015 18:01
von Sven Ohlendorf • 157 Beiträge

Die Licht-Au:

Das Land an sich: Zwischen den hügeligen Ausläufern der Schwert-Au und den elementaren Zerwürfnissen der Eis-Au liegt das flache Land der Licht-Au relativ friedlich dar. Neben der Landwirtschaft hat sich die Au vor allem durch die Fertigung der berühmten Lichtsteine hervorgetan und auch Länder außerhalb des Königsreichs mit dem "ewigen Licht" versorgt. Lichtenhagen war vor dem Krieg eine Komposition aus allen Farben des Regenbogens, die vor allem Nachts in stiller Schönheit strahlte. Heute sind die Lichtsteine zu großen Teilen gestohlen oder zerstört.

Der Mürrische: Junker Murwin war stets auf Perfektion bedacht. Als Abgänger der Akademie von Schneen bereiste er lange Jahre die Länder der Zwerge und Trolle. Als er wiederkehrte empfahl er sich durch für die Allgemeinheit nützliche Artefaktzauberei. Er lehnte eine Stellung am Hofe König Therions ab und erbat sich das Potenzial der Licht-Au nutzen zu dürfen. Zwar "nur" als Junker, doch damit völlig zufrieden, verwaltete er seine neue Heimat und formte schließlich eine Allianz mit seinen einander entgegengesetzten Nachbarn. Kreativität, Magie und Edelsteine erschufen schließlich den ersten Lichtstein, der schnell zu einem wahren Goldmagnet wurde. Doch Murwin sah seine Zukunft weniger in Bergen von Münzen, als in den Geschichtsbüchern. Er wollte als großer Geist seiner Zeit in Erinnerung bleiben. So löste er schließlich die Allianz mit seinen Nachbarn und gestattete nur ein paar Zwergen der Schwert-Au weiter an neuen Lichtsteinen zu arbeiten. War Murwin also wirklich so mürrisch wie ihn alle hinter der Hand riefen? Oder bevorzugte sein genialer Geist einfach nur die Ruhe? Darüber werden die Geschichtsbücher wohl nie berichten können, denn der Junker hatte keine bekannten Freunde und starb unter den Trümmern seiner Werkstatt, als ein Erdbeben 996 die Licht-Au erschütterte.

Artefakte: Junker Murwin galt als genialer Artefaktmagier, der bis zu seinem Tod viele nützliche und unnütze Gegenstände erschuf. Die selbstwachsende Leiter für Zwerge und die Kelche der Giftneutralisierung sind nur zwei seiner vielen Erfolge. Viel wichtiger sind allerdings jene Artefakte, über die er nie redete. Die er eifersüchtig versteckte und die bis heute nicht wieder aufgetaucht sind. Einzig wirre Aufzeichnungen und Namen sind überliefert und lagern derzeit in den Schatzkammern der Eis-Au.

Nach dem Jahr 1008: Neuer Herr ist fortan Marcian Landgraf von Licht-Au. Durch ihn und andere Anhänger Gaia's kommt eine neue Art des Glaubens in die 12 Auen. Vielleicht wird das Licht der Au eines Tages in einem anderen Glanze erstrahlen.


zuletzt bearbeitet 05.02.2016 20:04 | nach oben springen

#5

RE: Die Zwölf Auen

in Das Archiv des Tylon von Alkalsa - Länder 04.06.2015 18:29
von Sven Ohlendorf • 157 Beiträge

Die Ross-Au:

Das Land an sich: Kein Pferd Solonia's konnte es mit den Vollblütern der Ross-Au aufnehmen! So sagt zumindest der Volksmund. Und tatsächlich kamen bis 988 die vortrefflichsten Pferde aus den Zuchtstallungen rund um Rossdorf. Die weiten Ebenen und der größte See des Königreichs boten ideale Bedingungen für die Tiere. Mit dem Jahr 988 jedoch endete die Pferdezucht schlagartig, als der vormalige Auen-Herr eines natürlichen Todes starb. Von einer Nacht zur nächsten waren sämtliche Tiere widerstandslos befreit worden und flohen in die Wälder. Selbst heute noch sind die nun "Wildblüter" genannten Pferde gelegentlich zu sehen. Manch ein Überlebender der Ross-Au glaubt, dass eines Tages die Pferde wieder zurückkehren werden...

Der Vogt: Der fahrende Ritter Rouven wurde 989 als Vogt eingesetzt, nachdem...hier wird das Pergament plötzlich unleserlich. Die Kriegswirren vereitelten den Plan vom Vogt zum neuen Edlen der Au zu werden. So überlebte der geduldige Rouven zwar, doch sind seine Bemühungen und Ambitionen bisher relativ gering. Er hofft endlich zu seinem Recht zu kommen, indem er den Markgrafen bei seinem Königsanspruch unterstützt. Um die einstige Stärke der Au, die Pferdezucht, kümmert sich der Vogt nicht. Er lässt das gute Land als Weidefläche für Nutztiere verpachten und lebt ganz annehmlich von den Einnahmen.

Der Ruf der Wildnis: Unter der Bevölkerung kursiert seit Jahren das Gerücht, Druiden und andere Verbundene der Natur hätten in der Not den Beistand der "Wildblüter". Magische Fähigkeiten und derlei mehr werden den edlen Tieren nachgesagt. Es soll Glück bringen eines von ihnen bei Sonnenaufgang auf einem nebeligen Feld zu sehen. Oder war es bei Vollmond?

Nach dem Jahr 1008: Vogt Rouven wurde all seiner Ämter enthoben und aus den Auen gejagt. An seine Stelle trat Graf Almenos, der als rechtmäßiger Erbe der Au bestätigt wurde. Zusammen mit seiner Tochter Ceara baut Almenos das Land wieder auf, da sich die Weissagungen als wahr herausstellten. Bereits an der Grenze der Au wurden Vater und Tochter von den wilden Pferden begrüßt. Somit kann die Ross-Au endlich wieder an ihre alte Stärke anknüpfen: Die Pferdezucht.


zuletzt bearbeitet 05.02.2016 20:01 | nach oben springen

#6

RE: Die Zwölf Auen

in Das Archiv des Tylon von Alkalsa - Länder 24.08.2015 20:18
von Sven Ohlendorf • 157 Beiträge

Es geht das Gerücht um, dass sich immer wieder ein besonderer Ork in den Auen herumtreibe. Schwarz und üppig soll sein Fell sein. Der Strom des Lebens muss ihn wahrlich gestraft haben...denn nie zuvor hat es einen solchen Ork gegeben! Weh uns wenn er über uns herfällt!

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#7

RE: Die Zwölf Auen

in Das Archiv des Tylon von Alkalsa - Länder 05.02.2016 19:43
von Sven Ohlendorf • 157 Beiträge

Die Dorn-Au:

Das Land an sich: Der größte Teil der Au ist von wilden Ranken verborgen. Über die Jahrzehnte kam niemand mehr heraus, der sich durch den Wall der Natur schlug. Immer wieder finden sich Monsternester am Rand der Dornenwälle, da selbst die Unholde sich nicht tiefer hinein wagen. Was das gewaltige Wachstum einst auslöste ist längst vergessen...oder wird beharrlich verschwiegen. Denn es soll Zeiten gegeben haben, da die Au einen anderen Namen trug.

Herrenlose Wildnis: Die Dorn-Au ist schon seit Ewigkeiten ohne Verwalter, da sich niemand einen Nutzen von ihr verspricht. Gerüchte besagen dass den Königen nie daran gelegen war die Au zu vergeben. So wurde das raue Land oft von einer angrenzenden Au mitregiert, auch wenn dies mehr Schein als Sein war.

Die Festung des Lebens: Mit dem Winter des Jahres 1008 manifestierte sich die sogenannte "Festung des Lebens" in der Dorn-Au. Ihre elementare Macht scheint sich bereits positiv auf die Natur auszuwirken, da von vereinzeltem Rückgang der Ranken berichtet wird. Die Festung selbst ist der Sitz der Gemeinschaft der "Kinder Gaia's". Es ist ein Ort der Ruhe und des Lernens.

Die Zukunft wird zeigen was die Ranken so viele Jahre verborgen hielten...


zuletzt bearbeitet 05.02.2016 19:55 | nach oben springen


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