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Solonische Länder allgemein

in Das Archiv des Tylon von Alkalsa - Länder 03.03.2015 19:05
von Sven Ohlendorf • 157 Beiträge

Das Reich Solonia
kartographiert und beschrieben vom wandernden Chronisten Tylon von Alkalsa

(Nutzt bitte die Karten die oben im Reiter "Bildergalerie" zu finden sind für eine bessere Übersicht.
Die Beschreibungen entsprechen dem Jahr 997. Aktuelles (Jahr 1010) findet ihr in den spezifischen Beiträgen.)


Amerion - Die Stadt der Dogen
Am westlichsten Archipel Solonias hat sich im Laufe der Jahrhunderte die große Stadt Amerion gebildet. Nach dem Fall des Dunklen Reiches bildeten sich zahllose kleine Siedlungen an der Küste, die untereinander freundschaftlich gesinnt waren und Handelsgeschäfte betrieben. Nachdem einzelne Siedlungen immer wieder Ziele verschiedenster Angriffe wurden, schloss man sich zu einer riesigen Metropole zusammen. Amerions riesige Mauer gilt seit langem als unbezwingbar und hält selbst dem stärksten Ansturm stand. Die Stadt wird derweil vom Dogen Semil Frejigd auf liberale Weise regiert, vertreten werden die 333 unterschiedlichen Viertel durch die Senatoren, die den Hohen Amerionischen Rat bilden.


Die Zwölf Auen - Land der Legenden
Südlich der Elfenküste liegen die Zwölf-Auen, die mit ihrer magisch beeinflussten Flora und Fauna jeden Wanderer in Staunen und Schrecken zugleich versetzen. Seit der damaligen Unabhängigkeit von Groß Alkalsa und somit der Abspaltung von Amerion, ist das Land gediehen und gewachsen. Unter dem Auen-König haben sich zwölf Bereiche gebildet, die allesamt eine eigene fantastische Geschichte und somit einen bezeichnenden Namen haben. Die Bewohner pflegen viele Kontakte; so auch zur Elfenküste. Doch gen Amerion hält sich bis heute eine abgeneigte Stimmung, da der Doge immer wieder diplomatisch versucht in den Zwölf-Auen Fuß zu fassen und dies mit unverschämten Forderungen unterstreicht. Bis heute ist ungeklärt woher das magische Potenzial des Landes kommt, doch es ist eine Zeit des Wandels eingetreten und viele Geheimnisse werden vielleicht offenbar.


Groß-Alkalsa - Die Provinz der Gelehrten
Nördlich vom Tonos liegt die Provinz Groß-Alkalsa, ein Land voll weiter Wiesen und idyllischer Laubwälder. Im Norden wird die Provinz von dem großen Riss begrenzt, der das Land vor langer Zeit in Nord- und Süd-Alkalsa aufteilte. Als sich Nord-Alkalsa in die Zwölf Auen abspaltete, nahm Süd-Alkalsa den Status einer Provinz und den ursprünglichen Ländernamen wieder an. Die Provinz untersteht, im Gegensatz zu den Zwölf Auen, dem Herrschaftsbereich Amerions und wird von einem Stadthalter-Rat regiert, der sich aus den Repräsentanten der einzelnen Ortschaften zusammensetzt. Abschließend sei gesagt, dass Groß-Alkalsa in etwa alle 50 Jahre von einem Unglück heimgesucht wird. So etwa einem wiedererwachten Drachen, einem Erdbeben oder einem einmarschierenden Heer. Die unterschiedlichsten Sagen und Legenden ranken sich um dieses Phänomen, bisher blieb es aber ungeklärt.


Die Elfenküste - Das Reich der Magie
Die Nordküste des Reiches gilt als das erste Gebiet Solonia, auf das das Volk der Elfen jemals seinen Fuß setzte. Mit ihren Booten überquerten sie die Gewässer und legten an dem Archipel an, dass heute als Hafen der Stille bekannt ist. Die Elfenküste gilt als die wohl friedvollste und am magischsten ausgeprägte Region Solonias. Die Elfen siedelten sich später auch im Großen Wald an, zudem vereinzelt in unzähligen kleinen Küstensiedlungen. In der Stadt Ilessid wurden über die Jahrhunderte zahlreiche Schriftstücke, Dokumente und magische Artefakte aufbewahrt und die hiesige Bibliothek gilt sogar als noch eindrucksvoller als die Amerionische. Wichtige militärische Bedeutung kommt dem Hafen der Stille zu, da er als letzte große Bastion vor Amerion gilt.


Der Tonos - Das Zwergenreich
Im Süden Solonias haben sich, über die Jahrhunderte, vornehmlich die Vertreter der Zwergenrasse angesiedelt. In den hohen Gebirgsmassiven von Nord- und Süd-Tonos errichteten sie ihre weitläufigen Stollen und Bingen und avancierten somit bald zur respektabelsten Rüstschmiede des solonischen Reiches. So versorgt Tonos unter anderem auch die Amerionischen Streitkräfte mit Rüstung und Waffen, insofern man sich über den Preis einig wird.


Ylos - Das Land der Mitte
Ylos liegt im Zentrum des solonischen Kontinents und wurde bevorzugt vom Volk der Menschen besiedelt. Die dichten Nadelwälder und der riesenhafte Zwergensee bilden einen hervorragenden Siedlungsraum und laden vor allem Abenteurer zu langwierigen Expeditionen ein. Legenden zufolge war Ylos auch das erste Gebiet Solonias, das von Menschen besiedelt wurde. Diese Erzählungen sind aber bislang unbestätigt. Eine entscheidende Rolle nahm Ylos im „Dunklen Krieg“ ein, als in der Nähe der Hauptstadt Belheím die Truppen des Dunklen Reiches vernichtend zurückgeschlagen wurden. Ylos war fürderhin auch als das Land der Befreiung bekannt.


Layir - Das Grenzland
Östlich von Ylos liegt die Grafschaft Layir. Ein raues Gebiet, bewachsen mit dunklen Nadelwäldern und gezeichnet von schroffen Felsformationen. Die Grafschaft bildet die Grenze zum Schattenreich Seril und bietet nur wenig Schutz vor den heimtückischen Angriffen der Dunklen Legionen. In den spärlichen Siedlungen sind Korruption und Machtkämpfe an der Tagesordnung. Die Einheimischen gelten als raue, verschlagene Barbaren, die von den zivilisierteren Landstrichen Solonias nicht viel halten.


Seril - Das Land der Schatten
Das dunkle Land Seril befindet sich im Nordosten Solonias. Mit seinen schroffen, lebensfeindlichen Gebirgen, dem unwirtlichen Boden und seinen Bewohnern, die sich aus Orks, Ghoulen und anderen widerwärtigen und bösartigen Geschöpfen zusammensetzen stellt es das wohl düsterste Land des Reiches dar. In der Mitte Serils erhebt sich der Dunkle Berg, der vormals aus durchscheinendem Kristallgestein bestand. Auch das Land an sich war einst blühend und friedlich. Dann jedoch stürzte ein schwarzer Stern vom Himmel, schlug im Gebiet des heutigen Tränenmeers auf und hüllte das ganze Gebiet in einen undurchdringlichen dunklen Nebel. Wer vermeintlich über das Land regiert ist gänzlich unbekannt. Klar ist nur, dass Seril mit unbekanntem Motiv einen großen Invasionskrieg begonnen hat, um den Rest Solonias zu unterjochen oder ein noch unbekanntes Ziel zu erreichen.


Berolla - Die hohen Gebiete
Im Süden Solonias befindet sich das berollanische Hochland. Eine schroffe Gebirgsformation, die den barbarischen Trollstämmen Siedlungsraum bietet. Auch menschliche und zwergische Siedlungen sind dort zu finden, allerdings eher in den nördlichen Randgebieten zu Ylos. Diese Siedlungen sind meist den wilden Angriffen der Trolle ausgeliefert, die meist schnell und brutal geführt werden. Seit Jahren wird versucht, mithilfe der amerionischen Truppen, die Siedlungen zu schützen und in diplomatische Verhandlungen mit den Oberhäuptern der Trolle zu treten. Bisher waren diese Bemühungen aber nicht von Erfolg gekrönt.


Rilanon – Die große Öde
Östlich des berollanischen Hochlandes liegt eine karge, steppenartige Landschaft: Die große rilanonische Öde. Erste Erkundungen des Gebietes bewiesen, dass das Überleben in diesem Nichts äußerst schwierig ist, da Wasserquellen und Nahrung verschwindend gering sind. Das Ödenmeer, Rilanons einziges Gewässer, gilt als die Heimstatt widernatürlicher Kreaturen, die sich über lange Zeit an das salzige Meer gewöhnt haben. Zwar gilt Rilanon als unbewohnbar, doch haben sich im Laufe der Jahrhunderte einige Nomadenstämme dort angesiedelt.


Die unerforschten Gebiete

Seit vielen Jahrzehnten werden immer wieder Expeditionen in alle Himmelsrichtungen ausgesandt, um neue und unerforschte Länder zu entdecken. Viele Fragen lassen den wissbegierigen Gelehrten keine Ruhe und immer wieder heißt es:
Was liegt hinter den öden Landen von Seril und Rilanon?
Liegt der Ursprung der Zwerge südlich des Tonos und Berolla´s?
Sind die dichten Wälder hinter dem Eismeer noch immer Elfenreich?
Kommen die Dunkelelfen wirklich aus dem Schattenwald?
Und gibt es noch mehr Land hinter dem Solonischen Ozean?


Gewiss ist nur, dass selbst alle solonischen Geheimnisse noch nicht gelüftet wurden und dass manche von ihnen lieber in Dunkelheit verborgen bleiben sollten....


zuletzt bearbeitet 04.06.2017 20:05 | nach oben springen


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